Carsten Weigandt

Konzertgitarrist / Diplommusiklehrer

CARSTEN WEIGANDT

MEINE ANGEBOTE:

UNTERRICHT KONZERTGITARRE
Über meine langjährige Tätigkeit als Dozent an der Universität Flensburg (künstlerisches Hauptfach und schulpraktisches Musizieren im Bereich der Lehrerausbildung) hinaus habe ich langjährige Erfahrungen als Gitarrenlehrer für alle Altersstufen zwischen 5 und 85 Jahren.
Eine Probestunde ist kostenfrei und unverbindlich!
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KREATIVURLAUB MIT GITARRE
Der „GitarrenSommer“ am Westerhever Leuchtturm 2015 findet von Mo, 10. bis So, 16. August 2015 statt (also etwa in der vierten Woche der SH-Sommerferien).
Dieses Angebot richtet sich an Erholungssuchende, die Lust haben, sich in einer kleinen Gruppe mit ihrer Gitarre zu beschäftigen.
Allein oder zusammen: kreativ – entspannt – konzentriert – hier können wir die Seele baumeln lassen in dieser herrlichen Natur des Westerhever Vorlandes mit ihrer einmaligen Vogel- und Pflanzenwelt, mitten im UNESCO „Weltnaturerbe Wattenmeer“ und in unmittelbarer Nähe des berühmten Leuchtturmes!
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FORTBILDUNG
Dieses Fortbildungsangebot zum Thema: „Liedbegleitung auf der Gitarre für den pädagogischen Alltag in Kindertagesstätten und Schulen” richtet sich an alle interessierte Erzieher, pädagogische Fachkräfte und Lehrer (als Einstieg ohne oder mit geringen Vorkenntnissen) bzw. an die entsprechenden Träger von Kindertagesstätten und Schulen.
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UNTERRICHT KONZERTGITARRE

Über meine Tätigkeit als Dozent an der Universität Flensburg (künstlerisches Hauptfach und schulpraktisches Musizieren im Bereich der Lehrerausbildung) hinaus habe ich langjährige Erfahrungen als Gitarrenlehrer für alle Altersstufen zwischen 5 und 85 Jahren:
– vom ersten Beginn auf der klassischen Konzertgitarre (meine Kleinsten begannen sehr spielerisch im Vorschulalter, ohne lesen zu können, meine ältesten Schüler haben sich einen langgehegten Traum erfüllt und einen Anfang auf der Gitarre, manche mit über 75 Lebensjahren ,”gewagt”!)
– bis hin zur Unterstützung für sehr fortgeschrittene Spieler auf hohem Niveau: r
egelmäßig erreichten meine Schüler Preise bei dem Schülerwettbewerb „Jugend Musiziert“, auch auf oberster Ebene beim Bundeswettbewerb.
– Singen mit der Gitarre (Liedbegleitung), von einfachsten Begleitformen bis hin zu interessanten Anschlagstechniken wie verschiedenen Fingerpickingstilen, südamerikanischen Akkord- und Schlagtechniken (die die Gitarre auch als Percussionsinstrument benutzen, wie z.B. Rumba, Bossa Nova)
– Unterstützung in Musikstilen wie Jazz, Folk, Blues usw.

Manche meiner Schüler habe ich während ihrer gesamten Schulzeit (von vor der Einschulung bis nach dem Abitur) als Gitarrenlehrer begleitet! Einige von ihnen haben sich zu einem Gitarrenstudium an einer Musikhochschule entschlossen und erfolgreich ihre Aufnahmeprüfung und das folgende Studium absolviert.

Eine Probestunde ist kostenfrei und unverbindlich!

Bitte kontaktieren Sie mich bei Interesse
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KREATIVURLAUB MIT GITARRE

KREATIVURLAUB MIT GITARRE
Der „GitarrenSommer“ am Westerhever Leuchtturm 2015 findet von Mo, 10. bis So, 16. August 2015 statt (also etwa in der vierten Woche der SH-Sommerferien).

Dieses Angebot richtet sich an Erholungssuchende, die Lust haben, sich in einer kleinen Gruppe (oder allein!) mit ihrer Gitarre zu beschäftigen.
Allein oder zusammen: kreativ – entspannt – konzentriert – hier können wir die Seele baumeln lassen in dieser herrlichen Natur des Westerhever Vorlandes mit ihrer einmaligen Vogel- und Pflanzenwelt, mitten im UNESCO „Weltnaturerbe Wattenmeer“ und in unmittelbarer Nähe des berühmten Leuchtturmes!
Wir werden wieder in einer kleinen Gruppe leichte Duos, Trios oder Quartette spielen, je nach Können mit Tabulatur oder Noten, und unsere Songs auf der Gitarre begleiten. Hier ist Zeit, Neues auszuprobieren und unserer Kreativität freien Raum zu lassen.
In zwangloser Atmosphäre wird unter professioneller Leitung auf verschiedenen Niveaus, vom Anfänger ohne Vorkenntnisse bis hin zum Fortgeschrittenen allein, in kleinen Ensembles und in der ganzen Gruppe musiziert. Hier kann der vielleicht langersehnte Anfang auf der Gitarre in Ruhe und unter Anleitung ausprobiert werden.

Nicht Perfektion und hoher Anspruch, sondern Spielfreude und Spaß stehen im Vordergrund!
Zwischen den Proben bleibt genügend Zeit für Rückzug, Gemeinschaft und Sein in der Natur.

Das Angebot besteht u.a. aus Übungen zur Spieltechnik, Anleitungen zur Liedbegleitung (Akkord- und Begleittechnik für Volkslieder, internationale Folklore, Popstandards, Gebrauch des Capos, usw.) und individueller Unterstützung zu allen anderen Themen rund um die Konzertgitarre durch Einzelunterricht und Ensembleproben. Anregungen und Vorschläge zu Themen, Stücken und Songs, die behandelt werden sollen, sind willkommen.

Seminar: an den fünf ganzen Tagen findet das Seminar für jeweils vier Stunden statt, am Anreisetag für zwei Stunden. Hierin enthalten sind pro Teilnehmer mindestens 2 x 30 Minuten Einzelunterricht.

Ort: der Westerhever Leuchtturm, umgeben vom nordfriesischen Wattenmeer, steht etwa 2 km außerhalb des Festlandes erhöht auf einer Warft mitten in der Salzwiesenlandschaft vor Westerhever, umgeben von den beiden ehemaligen Leuchtturmwärterhäusern. Der berühmteste Leuchtturm Deutschlands ist regulär nur zu Fuß oder mit Rad erreichbar und bietet uns, ebenso wie das Haus, in dem wir wohnen und proben, in jede Richtung einen grandiosen Weitblick über Meer, Salzwiesen, den im Nordwesten vorgelagerten Westerheversand, Deich und Festland.

Die nordfriesische Küstenlandschaft, dessen Priele und Sände einer ständigen Veränderung durch Gezeiten und Stürme unterworfen sind, lädt uns ein zu ausgiebigen Spaziergängen und Wanderungen durch Vorland und den Westerheversand. Es bieten sich tolle Möglichkeiten, die einmalig vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, die sich hier an den ständigen Wechsel von Ebbe und Flut durch die Gezeiten, mit Überflutung und Trockenfallen, Salz- und Süßwasser angepasst hat, zu beobachten.
Diese weltweit einmalige Naturlandschaft wurde von der UNESCO 2009 als Naturwunder zum „Weltnaturerbe Wattenmeer“ erhoben. Salzwiesen, Sandbänke, Inseln und Halligen bieten Millionen von Zugvögeln Rast- und Nistmöglichkeiten auf ihrer weiten Reise.
In wolkenlosen Nächten offenbart unser Blick nach oben einen überwältigend klaren und unverschleierten Sternenhimmel, wir staunen ungläubig über den riesigen Lichtkegel, den der Leuchtturm über uns unablässig und schwerelos über das weite Vorland kreisen lässt, über die Vogelwelt, die nie zu schlafen scheint, mit etwas Glück können wir das Meeresleuchten erleben.
Übrigens wird Thomas Bayer wieder unser „Chef de Cuisine“, was ein großer Glücksfall ist, weil er liebend gerne und begnadet gut kocht – wie viele ja schon genießen konnten.

Diese Seminare haben in den letzten Jahren schon auf der Hallig Oland, auf der Lotseninsel in der Schleimündung und auf Westerhever stattgefunden, immer an sehr schönen und in der Natur besonders ausgesetzten Orten der schleswig-holsteinischen Küsten. Daher wird man hier auch keinen Sterne-Hotelstandard vorfinden können, sondern den von einfach ausgestatteten Seminarhäusern der „Schutzstation Wattenmeer“ oder der „Lighthouse Foundation“. Meine Seminare sind regional, ohne weite Anfahrt und daher „ressourcensparend“ und wirklich umweltverträglich.

Kleiner Rückblick auf die vergangenen Seminare mit einigen Kommentaren der Teilnehmer und Fotos: Folgt in Kürze!

Anreise: Montag, 10. August 2014, Beginn voraussichtlich gegen 15.00 Uhr
Wohnen: im Seminarhaus der „Schutzstation Wattenmeer“, direkt am Fuße des Leuchtturms. Es ist ein gut ausgestattetes Seminarhaus, das wir endgereinigt hinterlassen müssen.
Leibliches Wohl: Vollverpflegung, das Frühstück werden wir selbstorganisiert zubereiten. Abends besteht im Aufenthalts-/Seminarraum die Möglichkeit, Getränke (Wasser/Wein/Bier) zu kaufen.
Ausflug: etwa in der Mitte der Woche (witterungsabhängig) können wir einen gemeinsamen einen Ausflug unternehmen, Möglichkeiten sind z.B.: das „Multimar Wattforum“ und der historische Hafen in Tönning, das Eidersperrwerk, der Besuch eines alten, in seinem ursprünglichen Zustand erhaltenen Kolonialwarenladens aus dem Jahre 1820 in Tetenbüll oder eine Fahrt nach St. Peter-Ording.
Abreise: Sonntag, 16. August 2014, als Abschluss werden wir nach dem Frühstück noch einmal unsere gemeinsam erarbeiteten Stücke spielen, Abreise gegen 13.00 Uhr, Ankunft am Parkplatz ca. 13.30 Uhr.
Kosten:
Gitarrenseminar: 380 €
Verpflegung: 6×20=120 €
Unterbringung: die tatsächlichen Unterbringungskosten pro Person sind von der Teilnehmerzahl abhängig (die „Schutzstation Wattenmeer“ berechnet für das Seminarhaus immer eine Mindestanzahl von 10 Personen, erst darüber hinaus wird personengenau abgerechnet). Beispiel: Kosten für Unterbringung bei 10 Teilnehmern 96 € / Person, bei 5 Teilnehmern 192 € / Person.
Die Gesamtkosten bewegen sich also zwischen 596 und 692 €.

Bitte kontaktieren Sie mich bei Interesse

FORTBILDUNG LIEDBEGLEITUNG GITARRE

FORTBILDUNG
Dieses Fortbildungsangebot zum Thema: „Liedbegleitung auf der Gitarre für den pädagogischen Alltag in Kindertagesstätten und Schulen” richtet sich an alle interessierte Erzieher, pädagogische Fachkräfte und Lehrer (als Einstieg ohne oder mit geringen Vorkenntnissen) bzw. an die entsprechenden Träger von Kindertagesstätten und Schulen.

Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung als Gitarrenlehrer weiß ich, dass viele pädagogische Fachkräfte und Lehrer an allgemeinbildenden Schulen die Gitarre in ihrem Kita- und Schulalltag verwenden möchten (und sich dieses nicht zutrauen) oder dieses schon praktizieren, obwohl sie nie Unterricht auf diesem Instrument hatten. Deshalb fühlen sie sich häufig auch gar nicht sicher im Umgang mit der Gitarre und benötigen eigentlich Unterstützung in grundlegenden Themen wie z.B.: „Takt“, „Tonhöhe“, „Akkord“, „Begleitmuster“ usw. Alle diese Themen rund um Gebrauch der Gitarre werden hier behandelt und gründlich vertieft. Dabei wird das verwendete Liedgut der entsprechenden Altersgruppe angepasst, es werden Taktarten und deren Feststellung, die richtige Wahl von Akkorden und Tonarten (gute Spielbarkeit auf der Gitarre und Singbarkeit der Melodie), Grundlagen von Begleitung der Rechten Hand und die Technik des Übens behandelt.

Das Angebot einer Singepraxis auf fundierter Basis schon ab dem Kleinkindalter ergänzt das Profil vieler KiTas und Schulen um eine musische Facette. Dieses entspricht dabei auch sehr dem Förderinteresse der meisten Eltern für ihre Kinder. Diese sind fasziniert von der Gitarre, die in ihrer Mitte erklingt und ihren Gesang so abwechslungsreich begleiten kann. Kaum ein anderes Instrument kann hierbei so einfach und flexibel unterstützen und das Interesse an der Musik wecken.
Dabei spricht dieses Instrument aufgrund seiner großen Akzeptanz und seiner Verwendung in allen Musikstilen alle Alterstufen an, vom Kleinkind über den Jugendlichen bis hin zum Erwachsenen.

Wir alle wissen, wie sehr die kindliche Entwicklung durch eine frühe musikalische Betätigung gefördert werden kann. Es werden vielleicht Impulse gesetzt, die die Grundlage einer späteren kulturellen Teilhabe bilden können. Dieses zu unterstützen ist ein wesentliches Ziel dieser Fortbildungen!

Niveaus: der Kurs kann in zwei Niveaus unterteilt werden:
A (keine und geringe Vorkenntnisse vorhanden) – Inhalt: Taktarten, die einfachsten Akkorde, Grundlagen von Begleitung
B (einige Vorkenntnisse vorhanden) – Inhalt: gängige Akkorde, leichte Barreéakkorde, verschiedene Begleittechniken für die rechte Hand

Eigene Lieder und Fragen können gerne eingebracht werden, es soll die Gitarre und ihre Spieltechnik, ihr Gebrauch als Liedbegleitungsinstrument und Tipps fürs Üben im Vordergrund stehen und weniger das Erarbeiten von neuem und unbekanntem Liedgut. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich!

Die Fortbildung kann in Kursform über mehrere Wochen oder geblockt als Wochenendkurs abgehalten werden.

Bitte kontaktieren Sie mich bei Interesse

Rückschau auf “GitarrenFerien” 2012

“GitarrenFerien am Westerhever Leuchtturm” vom 24. bis 30. Juni 2012

Kommentare – Bildergalerie  – Auszug aus der alten Ausschreibung

Kommentare:
Lina G., 25. Nov 2012:
Seit Wochen freute ich mich schon auf meine Sommerferien am Westerhever Leuchtturm.
Letztes Jahr auf Oland war ich auch dabei und war gespannt, wie es wohl am Leuchtturm sein würde. Am Tag der Abreise hat es leider in Strömen geregnet, aber das hat eigentlich gar nichts gemacht, denn Gitarre spielen konnte man trotzdem. Und Tee trinken ja auch :).
Ich kannte nur ein paar Andere, denn normalerweise habe ich nicht bei Carsten Unterricht. Doch wir haben uns schnell kennen gelernt.
Zuerst war es ein ungewohnt so viel Gitarre zu spielen, doch da man dann gemerkt hat, dass man besser wird und es sich auch sehr gut in der Gruppe anhört, hat es sehr viel Spaß gemacht!
Doch auch unsere Freizeit war sehr lustig. Entweder haben wir Fußball gespielt oder auch verstecken. Beim manchmal starken Wind war das gar nicht so einfach :).
Besonders gefallen hat mir die Führung auf den Leuchtturm. Wir waren ganz oben und alles sah soooo winzig aus. Aber natürlich hat mir auch der Ausflug nach St. Peter-Ording, Die Salzwiesenführung, die Nachtwanderung und die schöne Wattwanderung gefallen.
Und dann war auch leider, leider schon die schöne Woche rum, und wir mussten wieder nach Hause.
Auf jeden Fall würde ich immer wieder mit zum Westerhever Leuchtturm fahren!

 

Bildergalerie: Fotos vergrößern durch draufklicken,
vor / zurück durch Klicken auf rechte / linke Seite der vergrößerten Fotos
bzw.  mit / (Pfeiltasten)

Die nächsten “GitarrenFerien” 2013 finden wieder am Westerhever Leuchtturm statt! (→ansehen)

Auszug aus der alten Ausschreibung:

von So, 24. bis Sa, 30. Juni 2012
für Gitarrenschüler von 9 bis ca.13 Jahren
Leitung:
Carsten Weigandt (Konzertgitarrist / Diplommusiklehrer)
-Studium an der Musikhochschule Lübeck
-Meisterkurse u.a. bei Julian Bream, John Williams, Pepe Romero
-von 1984–2010 Dozent für Gitarre an der Universität Flensburg, seit 1982 an der Musikschule Flensburg
-umfangreiche solistische und kammermusikalische Aktivitäten, Mitwirkung bei verschiedenen Opernproduktionen des   Landestheaters Schleswig-Holstein
-Leitung von Gitarrenseminaren
-Vater zweier Töchter
Ditha Carstens
(weibliche pädagogische und hauswirtschaftliche Unterstützung)
-Ausbildung zur Gewandmeisterin
-seit 2005 pädagogische Fachkraft in verschiedenen Einrichtungen für behinderte Menschen
-Mutter eines Sohnes
Vivian Strube
(weitere Unterstützung)
-Gitarrenschülerin, mehrfache Teilnahme bei „Jugend Musiziert“, ehemalige Wettkampfschwimmerin
-Vivian wird uns bei allen Vorhaben unterstützen (z.B. Aufsicht b. Baden)
Info Gitarrenseminar und Probenkonzert
Wir proben ca. 3 Stunden täglich, abhängig von Witterung und Gezeiten. Alle Spieler erhalten ihrem Niveau entsprechende Aufgaben im Ensemble. Dabei erarbeiten wir in konzentrierter und dabei entspannter Atmosphäre ein kleines Vorspielprogramm, das wir am Ende in der St. Stephanuskirche zu Westerhever zum Besten geben werden.
Die Abfolge von Einzel- und Gruppenunterricht, Proben in kleinen und großen Ensembles ist abhängig von Kenntnisstand und Fähigkeiten der einzelnen Spieler in Hinblick auf das gemeinsame Ziel, am Ende ein gutes Probenkonzert  zu spielen.
Weitere Inhalte: etwas Notenlehre, Musiktheorie, Griffbrettkenntnis, Spieltechnik und Liedbegleitung auf der Gitarre, Gitarre als Percussionsinstrument („Trommel“), Bodypercussion, Anfänge der Improvisation
Info Westerhever Leuchtturm – Nordfriesisches Wattenmeer
Der Westerhever Leuchtturm steht etwa 2 km außerhalb des Festlandes erhöht auf einer Warft mitten in der Salzwiesenlandschaft vor Westerhever, umgeben von den beiden ehemaligen Leuchtturmwärterhäusern. Der berühmteste Leuchtturm Deutschlands, erbaut im Jahr 1907, ist regulär nur zu Fuß oder mit Rad erreichbar, bietet in jede Richtung einen grandiosen Weitblick über Salzwiesen, den im Nordwesten vorgelagerten Westerheversand und über Deich und Festland. Für den Rückweg zu Fuß zum Festland bietet sich der historische „Stockenstieg“ an, ein sehr reizvoller Weg, den die Leuchtturmwärter in früheren Zeiten zwischen Festland und Turm nahmen (und heute nur noch zu Fuß und in Richtung zum Festland hin begehbar ist).
Die nordfriesische Küstenlandschaft, dessen Prile und Sände einer ständigen Veränderung durch Gezeiten und Stürme unterworfen sind, beherbergt eine einmalig vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, die sich an den ständigen Wechsel von Ebbe und Flut durch die Gezeiten, mit Überflutung und Trockenfallen, Salz- und Süßwasser, angepasst hat. Diese weltweit einmalige Naturlandschaft wurde von der UNESCO 2009 als Naturwunder zum „Weltnaturerbe Wattenmeer“ erhoben. Salzwiesen, Sandbänke, Inseln und Halligen bieten Millionen von Zugvögeln im Frühjahr und Herbst Rast- und Nistmöglichkeiten auf ihrer weiten Reise.
Info Wohnen

Wir wohnen und proben im Seminarhaus der „Schutzstation Wattenmeer“ direkt am Fuße des Leuchtturms, hier befinden sich 2 bis 4-Bettzimmer und ein großer Seminarraum.
Info Freizeit

  • Besteigung des Leuchtturms
  • Baden (mit Aufsicht)
  • Freie Zeit mit Aufenthalt und Bewegung in der Natur
  • je nach Witterung: geführte Salzwiesen- und Watt- und Nachtwanderung („Wattlabor“ im Keller bei Schietwetter), Bernsteinschleifen, Lagerfeuer, Tagestour mit Fahrrad um die Tümlauer Bucht nach St. Peter-Ording (dort hat man einen schönen Blick über Meer und Sandbank auf „unseren“ Leuchtturm, hierzu benötigen wir Fahrrad und Helm)

Wir brauchen hier überhaupt kein elektronisches Spielzeug, bitte zuhause lassen!
Ziele – Konzept – Idee
(Stichworte:) Musik Kreativität Gemeinschaft Bewegung Naturerleben Naturschutz Naturverbundenheit Nachhaltigkeit
Innerhalb dieser Ferienwoche haben interessierte Kinder die Möglichkeit, sich als junge Gitarristen in der Gemeinschaft musikalisch – kreativ zu betätigen und zielorientiert auf ein kleines Probenkonzert hinzuarbeiten.
Darüber hinaus lernen sie ihre Gitarre nicht nur weiter als Melodie- und Liedbegleitungs-, sondern auch als interessantes Percussionsinstrument kennen, dem man außergewöhnlich vielfältige rhythmische Begleitungen und Effekte entlocken kann. Durch freie Improvisation und Probieren soll der eigene kreative und lustvolle Umgang mit der Gitarre angeregt werden.
„Üben“ wird vermittelt als eine spannende und planvolle Tätigkeit, die dann Erfolgserlebnisse bescheren und Einsichten über sich selbst ermöglichen kann, wenn man ein bisschen geduldig und strategisch vorgeht. Dann bleibt es kein notwendiges „Übel“, dass einen selbst mit den eigenen Unzulänglichkeiten konfrontiert (was viele nicht gut aushalten), sondern kann als “Weg zum Können“ selbst eine sehr interessante Betätigung werden. Viele Teilnehmer spielen und üben nach diesen Freizeiten anders als vorher: selbständig und freiwillig.
Im Vordergrund dieser „Gitarrenferien“ sollen aber das gemeinschaftliche Erleben beim Musizieren im Ensemble mit Zuhören, gegenseitiger Rücksichtnahme und Unterstützung stehen, sowie die Bewegung in dieser besonderen Umgebung um den Westerhever Leuchtturm als Naturforscher.
Die jungen Naturschützer der „Schutzstation Wattenmeer“ (das sind z.Zt. Erik, Ebba und  Stephan), die sich freiwillig für mindestens ein Jahr verpflichten (Freiwilliges Ökologisches Jahr, Bundesfreiwiligendienst), können mit ihrem großen Idealismus besonders eindrucksvolle und nachhaltig wirkende Vorbilder für die Kinder sein. Sie vermitteln einen umsichtigen und wertschätzenden Umgang mit unserer natürlichen Umgebung. Als unsere Ansprechpartner vor Ort leiten sie die Führungen durch Vorland und Watt. So können wir die Tier- und Pflanzenwelt dieser besonderen Natur unter deren fachkundiger Anleitung kennen lernen.
Zeitplan
So:       nachmittags Anreise, Treffen direkt vorm Deich, danach Fahrradfahrt mit Gepäck zum Leuchtturm der „Alltag“ besteht aus Wechsel von Proben, Üben, Freizeit, Wanderungen, Fahrradtour, nach Einteilung Mithilfe beim Küchendienst, gemeinsamen Mahlzeiten
Fr:        Generalprobe in der Kirche
Sa:       nachmittags abschließendes Probenkonzert in der St. Stephanuskirche zu Westerhever für die abholenden Eltern und andere Gäste, danach Abschluss mit gemeinsamem Kaffeetrinken am Westerhever Leuchtturm

Rückschau auf “GitarrenHerbst” 2011

 

Kommentare und Fotogalerie:

unser Wohnhaus (“Haus bei der Kirche”)

Maike W.:
Der Gitarrenherbst auf Hallig Oland ließ keine Wünsche offen! Unterbringung und Verpflegung waren hervorragend. (Ein Hoch auf die Köchin Susanne!!). Allabendlich floss roter Wein und wir hatten jede Menge Spaß. Es fand sogar ein ergotherapeutisches Fingertraining beim gemeinsamen Krabbenpulen statt!!
Carsten wurde in das Geheimnis der Protonenpumpenhemmer eingeweiht. Er versuchte uns apoyando, tirando u.a. gitarrenrelevante Begriffe näher zu bringen. Von Regenbögen begleitet, wanderten wir durchs Watt nach Dagebüll, um von dort per Schiff nach Wyk auf Föhr zu fahren. Auf der Insel machten wir Bekanntschaft mit verschiedenen Fahrradverleihern, dem MKDW, Nieblum, Pfefferminzplätzchen von Dr. Soldan (bzw. von Thomas) und Pharisäern. Die Rückfahrt zur Hallig per Lore bei Vollmond war dann noch mal ein ganz besonderes Erlebnis. Nicht unerwähnt bleiben sollen die Unterrichtsstunden in der kleinen St.-Petri-Kirche mit dem besonderen Flair.
Lieber Carsten, vielen Dank für die Organisation und Leitung, für die Musik, für „Sheebag und Sheemore“ und die Bratschenwitze! Danke für eine unvergessliche, schöne Woche. Maike (Okt.2011)

 

…die Gitarre und das Meer…

Sönke T.:
Die gemeinsamen Tage mit Euch auf Oland werden unvergessen bleiben.
Dir, Carsten, möchte ich ganz besonders danken für all die Vorbereitungen, das eindrucksvolle Konzert, Deine kurzweiligen Gitarrenlehrstunden und das gute Wetter. Gib den Dank bitte an Susanne weiter,
herzliche Grüße, Sönke, 19.Okt. 2011

 

Thomas B.:
Hallo Carsten !!!!!!!!!
Watt soll Ich noch sagen….?????????
Ein sehr, sehr schönes Ereignis….
einfach stimmig, es stimmten nicht nur die Saiten auf der gitarre….
Ich baue jetzt ein stimmgerät für die saiten der seelen….
habe sehr viel gelernt…. geht doch oder ??
es liegt nicht an der gitarre , wenn die Seele nicht schwingt..
wenn aber die saiten der seelen und Herzen gut gestimmmte sind , dann klingt dat wunderbar..

…in der Kirche ©

Hier der beste aller Rilkes.
Wie soll ich meine seele halten, daß
sie nicht an deine rührt ? wie soll ich sie
hingeben über dich zu anderen dingen ?
ach gerne möcht ich sie bei irgendwas
verlorenem im dunkel unterbringen
an einer fremden stillen stelle, die
nicht weiterschwingt, wenn deine tiefen schwingen.
doch alles was uns anrührt, dich und mich,
nimmt uns zusammen wie einen bogenstrich,
der aus zwei saiten eine stimme zieht.
auf welches instrument sind wir gespannt ?
und welcher spieler hat uns in der hand?
o süßes lied .
wirst noch mehr von mir hören und sehen
bitte mach weiter so (…) (17.Okt.2011)

Fotogalerie:
(alle Fotos vergrößern durch draufklicken)

Wathosenhüftstand…(von “waten”, nicht von “Watt” oder “wat…?”), hat das Zeug für eine vordere Platzierung bei der nächsten Halligolympiade

mittags in der Sonne (Kursleiter erkennbar am Hut)

Probe in der Kirche ©

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

vor dem Gemeindehaus

Spaziergang ©

… mit Vogelschwärmen

 

 

 

 

 

 

 

ergonomisches Fingertraining durch Krabbenpulen, bei nächtlichem Vollmond wurden (unter rituellen Gitarrenklängen) die Schalen dem Meer zurückgegeben

Wattwanderung zum Festland

seltenes Riesenschalentier oder nur zu kurze Gummistiefelchen? ©

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

nach dem Ausflug: abendlicher Ritt zurück…

… über den Damm

…auf gefährlichen Pfaden…

 

 

 

 

 

 

 

für Füchse verboten – das Schild ist der Kommentar der Einheimischen zur teuren Fuchsperre, eine kleine Brücke, die den Damm unterbricht – als könnten Füchse bei Ebbe nicht durchs Watt laufen!

Probe

Kirche und Glockenstapel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Probe ©

Abendhimmel ©

Lummerland ©

 

 

 

 

 

 

 

Priel bei Ebbe ©

Himmel über Oland ©

Blick nach … ©

 

 

 

 

 

 

 

… Langeneß ©

… auf die Warf(t) ©

Ferienwohnungen ©

 

 

 

 

 

 

 

Oland ©

…kurz vor der Rückfahrt, S. könnte auch mal mit anpacken!

Rückfahrt

 

 

 

 

 

 
© Fotos: Carsten Weigandt

Rückschau auf “GitarrenFerien” 2011

“GitarrenFerien auf Hallig Oland” vom 7. bis 13. August 2011

Abschied

Kommentare Bericht – kleine Fotogalerie  – Auszug der Ausschreibung
(alle Fotos vergrößern durch draufklicken)

Marit L., Mutter von Leve:
“Im Sommer 2011 hatte Leve erst sehr kurz Gitarrenunterricht  erhalten. Er hatte Mühe, sich mit  den sehr schwierigen Anfängen abzufinden und verlor fast schon die Lust am Üben.
Leve ist auf diese Gitarrenfreizeit gefahren, ohne ein Kind oder auch Carsten zu kennen. Von Anfang an fühlte er sich aber gesehen und sehr gut aufgehoben. Als ich ihn dann nach einer Woche abholte strahlte er und wäre am liebsten dort auf der Hallig Oland geblieben. In der familiären Atmosphäre fühlte er sich sehr wohl. Es wurden häusliche Aufgaben verteilt, gemeinsam gespielt und gegessen. (Die Bratnudeln mit Käse und Apfelmus haben einen festen Platz in unserem Speiseplan erhalten!! Danke Ditha  :-)!!! )
Leve wuchs innerlich sehr. Das Ziel des täglichen Übens, nämlich die Aufführung in der Kirche, war erreicht und sehr gelungen. Jedes Kind wurde mit seinem unterschiedlichen Können eingebunden und konnte nach dieser Woche den individuellen Lernerfolg präsentieren.
Nach nun fast einem halben Jahr hat sich die auf Oland entstandene Freude am Gitarrenspielen erhalten. Er übt mittlerweile täglich und teilweise auch mehrmals -FREIWILLIG! Ich danke Carsten und auch Ditha für die Idee und den Mut dieses Projekt ins Leben zu rufen und bin sicher, dass Leve im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder mit großer Freude mitfahren möchte.”

Ulrike S., Mutter von Nils:
Unser Sohn Nils hat im August 2011 an der einwöchigen Gitarrenfreizeit auf Oland teilgenommen. Beim Abholen am letzten Tag war für uns Eltern die intensive und dabei gleichzeitig entspannte Atmosphäre der Gruppe deutlich zu spüren. Das Abschlusskonzert in der kleinen Kirche war beeindruckend. Die Kinder waren hochkonzentriert, spielten sehr harmonisch zusammen und wirkten dabei gelassen und selbstsicher. Für Nils war die Freizeit eine tolle Erfahrung. Er hat einen großen Fortschritt beim Gitarrespielen gemacht, ist viel motivierter beim Üben und hat mehr Freude und eine größeres Selbstverständnis am Musik machen bekommen. Auch das Vorspielen ist jetzt für ihn leichter. Nils möchte nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mit.

 

 

B. S., Mutter von M.:
Die GitarrenFerien auf Oland – das war wirklich etwas ganz Besonderes, Wunderschönes, trotz des katastrophalen Wetters. In dieser Woche hat es nicht ständig geregnet, sondern permanent gegossen. Zitat Herr Weigandt auf den unvermeidlichen Anruf einer besorgten Mutter: „Wir haben ja unsere Gitarren!“
Liebevoll betreut und versorgt von Ditha Carstens konnten die Kinder den Inselzauber genießen, und haben dabei viel gelernt. Gitarrenschüler beim Üben: „Heute hab’ ich so viel Gitarre gespielt wie in meinem ganzen Leben noch nicht!“ Das Abschlußkonzert in der zauberhaft ausgemalten kleinen Kirche von Oland war dann nicht nur für die wohlwollenden Eltern, sondern auch für die Halligbewohner von Oland und Langeneß ein Highlight, das prompt den ersten Sonnenstrahl der Woche hervorlockte.
Noch schnell einmal baden, dann Kinder und Gitarren, Eltern und Gepäck hoch auf die Lore getürmt Abschied von der Insel mit lautem Rattern und Knattern…
Zuhause dann die schönste Überraschung für die verdutzten Eltern überhaupt: „Gitarre spielen, das macht Spaß! Hurra, ich will üben!“ (Zitat Gitarrenspielerin)…
Lag es am Wetter? Lag es an Carsten Weigandt und den Gitarren? Oder vielleicht an der Magie der Insel? Wie dem auch sei, vielen herzlichen Dank für dieses schöne Erlebnis.

Oland kommt endlich näher

Bericht
Am Samstag nachmittag, nachdem wir uns von den Eltern verabschiedet hatten, sind wir zusammen mit Hans, unserem Wattführer, durch das Watt zur Hallig Oland gewandert. Ditha, Hans, Jorin und ich sind schon einen Tag vorher angereist, um unser Gepäck und die ganzen Lebensmittel zur Hallig zu transportieren. Das Wetter war schon hier durchwachsen, wie während unserer gesamten Zeit auf Oland (“durchwachsen” ist dabei noch eine sehr schmeichelhafte Umschreibung). Das war eigentlich schade, hat aber unserer Stimmung gar keinen Abbruch getan. Wir kamen etwas durchnäßt in unserem Haus auf der Warf an

Ankunft nach der Wattwanderung

und konnten dann den Ofen anfeuern, um uns zu wärmen. Der brennende Ofen in der Küche war während der gesamten Zeit wichtig für unser Wohlbefinden, kamen wir irgendwoher kühl und klamm zurück, sorgte er für unsere wohlige Rettung. Ditha war unsere gute Seele, immer, wenn wir zurück ins Haus kamen, duftete es nach frischgebackenem Kuchen oder Brot, dazu war die Ofenwärme war sehr einladend. Dithas Sohn J., der es vorzog, sich lieber als “Smutje” in der Küche zu verdingen als mit den Anderen Gitarre zu spielen, war uns auch eine grosse Unterstützung.

“Smutje” J.

Wir hatten einen Wochenplan für das Essen und die Einteilung zum Küchendienst für alle Übrigen, es wurden auch Fragen diskutiert wie: “…sollen wir vor der Probe noch Zähneputzen? usw… ” Mit der kleinen St. Petri-Kirche hatten wir einen traumhaften “Probenraum”, wie er schöner und stimmungsvoller nicht sein kann. Gelegentlich bekamen wir Besuch von den Wattwanderern, die sich die Kirche anschauten und bei Gitarrenmusik ein wenig verweilten. Auf dem kurzen Weg von unserem Haus zur Kirche konnten wir immer kurz auf den Deich, um nach dem Wasser zu schauen. Das “Schietwetter” hat die Probenarbeit ein bisschen erleichtert, so dass wir mehr gespielt haben, als eigentlich vorgesehen. Trotzdem kam die Bewegung draussen nicht zu kurz, …Räuber und Gendarm…, Inselerkundung…, die Hartgesottenen badeten trotz der Kälte, hinter konnte man mittels Handtuchschlacht schön schnell wieder warm werden (…und dann gabs immer noch den Ofen!…).
In den ersten zwei Tagen wunderten sich einige noch über die lange Zeit mit der Gitarre (“…soviel habe ich ja in meinem ganzen Leben noch nicht gespielt…”), langsam aber wich diese Skepsis, und es setzte sich die Einsicht durch, dass wir dies und jenes wohl lieber noch einmal proben und üben sollten, wenn es bei den Konzerten klappen sollte.

Probe in der Kirche

Deutlich wurde, dass alle zwei gute Konzerte “abliefern” wollten, die für Freitag auf Langeneß und Samstag als Abschluß für die abholenden Eltern auf Oland angesetzt waren, und ich merkte, dass sich die Einstellungen veränderten. Wir haben zielgerichtete und konzentriert geprobt, trotzdem hatten wir eine fröhliche und entspannte Atmosphäre. Einiges Stücke wurden zwischenzeitlich auch noch zuhause geübt, einige Spieler haben auch Solostücke vorbereitet. Unser 4-stimmiger Bach-Choral war am Schwierigsten und  Probenintensivsten. Für “Fing mir eine Mücke heut” und “He’s got the whole world” habe ich die Gruppe in Melodie und Begleitung mit leichten Akkordaufgaben aufgeteilt, die synkopischen Rhythmen des Spirituals haben wir gelernt, indem wir singenderweise den Grundschlag des 4 / 4 – Takts auf Gitarre und Körper getrommelt haben. Unsere “Oland-Hymne” aber wurde “The Ashgrove”, eine wunderschöne, alte Melodie aus Wales (…ta, ta, ta, ti ti, ta, ta…).
Alle fünf Spieler, von denen einer am Anfang stand, andere schon viel weiter fortgeschritten waren, haben ihrem Niveau entsprechende Aufgaben erhalten.
So fühlten wir uns Freitag, unserem sechsten Tag auf Oland, gut vorbereitet für das erste Konzert auf Langeneß. Für die jungen Gitarristen stand die erste Lorenfahrt an, die Aufregung war groß!

mit Ditha Warten am “HBF”

…gespannt…

Fahrt nach Langeneß

 

 

 

 

 

 

Wir wurden von Rina, die selbst eine kleine Gitarrengruppe auf Langeneß leitet, sehr freundlich empfangen, es gab sogar ein Plakat!

Direkt vor dem Konzert warteten wir in der Sakristei mit freudiger Gespanntheit, es gab letzte Instruktionen (Aufzug, Verbeugen, …). Unser Programm bestand aus einem Wechsel von Solo- und Ensemblestücken.

Jan Malte in Aktion

Mariella, Leve, Lina

Nach etwa einer dreiviertel Stunde war unser kleines Probenkonzert beendet, die jungen Musiker waren von dem heftigen Applaus unserer etwa 50 Zuhörer so überrascht, dass sie zuerst vergassen, sich schnell an den Ausgang zu begeben, um einen Hut für die Eintrittsspende aufzuhalten. Nach dem Aufräumen fuhren wir mit unserer Lore zurück,

…kommt sie wirklich?

Leve hängt auf der Weiche

… etwas Schienen”rouge” aufgelegt

als Wegzehrung bekamen wir von Rina, die uns sehr freundlich empfangen hatte, eine grosse Packung Kekse, dessen Inhalt die Rückfahrt nicht überstand. Übrigens hatte sich Ralf Diel kurzfristig und ohne lange zu überlegen bereit erklärt, uns nach Langeneß zu fahren und von dort auch wieder abzuholen!! Danke, Ralf! Stolz und erleichtert fuhren wir alle zurück, die Stimmung in der Lore war bombig.
Das Ende unserer Zeit auf Oland nahte, am letzten Tag war endlich schönes, sogar “Kaiser”-Wetter!
Für unser Abschlußkonzert in der St.Petri-Kirche auf Oland haben wir für jedes Haus auf Oland selbstgestaltete Einladungszettel vorbereitet. Die Eltern kamen mit einer Lore und hatten noch etwas Zeit für eine Hallig-Erkundung, bevor das Konzert begann. Die meisten Spieler waren heute schon weniger aufgeregt. Pastor Krämer kam extra von Langeneß mit der “Kirchlore”, um uns zuzuhören. Als Zugabe (und das war eine Idee der jungen Gitarristen, denen ich von Jimi Hendrix erzählte!) wiederholten wir “Fing mir eine Mücke heut…”, allerdings weniger in “vorschriftsmässiger”  Haltung…

Einladungen an Oländer

…wir können…

…es auch!

Blick in die Kollekte

 

 

 

 

 

 

 

In beiden Kirchenkonzerten kamen über 150 € Kollekte zusammen, die wir der Kirchengemeinde gaben. So ging, nach einem Kaffeklatsch im benachbarten Pastoratsgarten, und einem letzten , ausgelassenen Bad, endlich bei Sonnenschein

…letztes Baden

unsere schöne Zeit auf Oland zu Ende – nicht ohne eine gemeinsames Abschiedsfoto mit uns Allen auf einer Lore!
Frank hatte seine Lore mit Anhänger schon startklar gemacht, dann hiess es Abschied nehmen.

 

 

 

Kleine Fotogalerie

nachts…

im Watt

auf dem Weg zum Baden

Abschlußkonzert

 

 

 

 

 

 

 

Hochwasser am Hafen

Abendsonne auf Oland

 

 

 

 

 

 


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Auszug der Ausschreibung  “GitarrenFerien auf Hallig Oland” Vom 7. bis 13. August 2011

Info Gitarrenkurs und Konzerte

Mo-Fr üben und proben in der kleinen Kirche, dabei erarbeiten wir durch Gruppen- und Einzelunterricht unser Vorspielprogramm, bestehend aus Ensemble- und Solostücken, die wir Fr und Sa in den Kirchen von Langeneß und Oland vortragen. Weitere Inhalte: etwas Musiktheorie, Spieltechnik auf der Gitarre, Notenlehre, Rhythmusübungen, Verhalten bei Bühnenauftritt, Kanonsingen.

Die Ensemblestücke werden so ausgewählt, dass Spieler auf verschiedenen Niveaus interessante und angemessene Aufgaben erhalten, die Noten werden, fürs rechtzeitige Üben, vorher verteilt.

Freizeit

  • Wattwanderung nach Oland (mit Führer)
  • Baden (unter Aufsicht)
  • Inselführung auf Oland (Pflanzen- und Tierwelt, Geschichte, Bedeutung von Gezeiten und Sturmfluten)
  • Lorenfahrt nach Langeneß
  • Wattwanderung nach Langeneß (mit Führer)
  • Krabbenpulen (es gibt nur Krabben, wenn die Fischer rausgefahren sind)
  • Halligpicknick

Zeitplan

  • So.:    14.00 Uhr Treffen an Lorenstation Dagebüll
  • Wattwanderung nach Oland (mit Führer, Gepäcktransport per Lore)
  • Mo.-Fr.:„Halligleben“: Reihenfolge von Proben, Unterricht und Freizeit ist abhängig von den
    Gezeiten, nach Einteilung Mithilfe beim Küchendienst, Fr: Konzert Kirche Langeneß
  • Sa.:     Abholen interessierter Eltern nach Oland mit Lore ab Lorenstation Dagebüll, Zeit für „Halligerkundung“, Abschlußkonzert in der Oländer Kirche, gemeinsames Kaffeetrinken, gemeinsame Rückfahrt mit Lore, Ankunft Dagebüll ca.18.30 Uhr→nach oben